Grimselbahn Innertkirchen 0m

Meine fiktive Grimselbahn in 0m stellt das Streckenstück Innertkirchen H.631 m bis Handegg H. 1420m da. Die gesamte Strecke ist ohne Zahnstange, die grösste Steigung beträgt 4,5 %. Ausser dem Regionalverkehr durch die G B benutzen folgende Fernzüge diese Durchgangsstrecke :

1.Zermatt-Brig – Oberwald – Gletsch – Meiringen – Brünigpass – Luzern.
2.Grindelwald – Interlaken – Meiringen – Gletsch – Oberwald – Brig.
3.Chur – Disentis – Oberalppass – Realp – Furkapass – Gletsch – Meiringen – Interlaken.

Wie der Fachmann feststellt, können ohne Stilbruch sämtliche Alpine Line Fahrzeuge diese Stecke befahren. Nur Triebfahrzeuge der RhB sind hier nicht zu sehen.

Die Modellanlage:

Diese befindet sich auf dem Dachboden eines Mehrfamilienhauses. Der Raum misst ca. 5,50 x 3,30 m. Der Bahnhof Innertkirchen füllt noch einen Nebenraum mit 4,50 x 0,70 m. Der Kehrtunnel – und Hochtalbereich ,ca. 3,00 x 1,80 m Platzbedarf, ist fest eingebaut. Die Bahnhöfe Innertkirchen, Handegg und die untere – und die obere Streckenführung sind Module die ausgebaut werden können. Die Streckenlänge beträgt ohne Ausweich – und Neben- strecken ca. 55 m. Der Höhenunterschied Innertkirchen – Handegg 0,85 m.Es bestehen noch zwei

Nebenstrecken:

1. Nach der Brücke über das Urbachwasser zweigt eine parallele Tunnelstrecke ab. Diese kommt kurz vor der Station Boden ans Tageslicht um sich mit der Stammstrecke wieder zu vereinen.

2. Kurz nach Boden zweigt eine weitere Stecke ab. Diese führt zu den unterirdischen Haslital – Kraftwerksanlagen und hat nur Güterverkehr. Dieses ist mein Schattenbahnhof!

Durch Fussbodenpodeste ist der Betrachter immer auf der richtigen Blickhöhe, was bei dem grossen Höhenunterschied auch notwendig ist. Um die fast durchgehende Steigung zu bewältigen sind alle Triebfahrzeuge zweimotorig. Die Antriebe sind ohne Schnecke mit querliegendem Faulhaber-Getriebemotoren, Dreipunkt gelagerten Achsen und ohne Schleifkontakte selbst gebaut. Der Betrieb läuft mit Selectric Digital und nach Fahrplan. 1 Stunde Echtzeit = 10 Min. im Modell.

Die im Bau befindliche Oberleitung ( Gummifaden ) hat teils Fertig – teils Eigenbaumasten. Das Gelände wurde mit Hartschaumplatten und Bauschaum grob gestaltet und mit Fliesenkleber dünn übergespachtelt.

Streckenbeschreibung aus dem Modellzug Anno 1990:

Unser Zug trifft von Meiringen kommend aus dem Tunnel der Aareschlucht in Innertkirchen ein. Bis hierher fuhr früher die MIB. An dem Bahnsteig links wartet schon ein Regionalzug nach Gletsch. Rechts von uns wartet ein Gegenzug aus Chur auf uns. Nach kurzem Halt verlässt unser Zug den Ort und durch einen Kurztunnel taucht er in das Haslital ein. Dabei kreuzt er das Urbachwasser über eine Brücke. Kurz darauf zweigt hier die neugebaute Tunnelstrecke ab.
In Fahrtrichtung rechts fliesst die junge Aare fast parallel und erst in einer leichten Rechtskurve über ein Viadukt verlässt die Bahn die Aare.

In Fahrtrichtung aus den linken Wagenfenstern kann man hier den Bärensprung sehen.Eine kurze Unterbrechung der Bergflanke die die Aare gegraben hat. Mit viel Glück kann hier der Reisende einen Gegenzug auf der Parallelstrecke erblicken. Bald darauf erreichen wir die kleine Station Boden. Hier treffen wieder beide Strecken zusammen. Ein Ausweichgleis gibt es nicht. Hier steigen nur Wanderer aus. Nach der Weiterfahrt kreuzen der kleine Bänxlauibach und die Strasse nach Grosswald die Bahnstrecke. Kurz vor der Einfahrt in den ersten langen Tunnel zweigt hier die Stollenstrecke zum Kraftwerk ab. Unser Zug aber kommt vor der Station Guttannen ans Licht. Auf dem zweiten Gleis wartet rechts schon der Regionalzug auf freie Fahrt. Der Ort selbst liegt etwas tiefer. Ohne Halt fährt unser Zug weiter in eine kurze Galerie und dann in den ersten Kehrtunnel ein. Auch das zweite Gleis führt bis tief in den Tunnel. Oberhalb von Guttannen verlässt unser Zug den Kehrtunnel und fährt nun in Gegenrichtung über das Lehnviadukt hoch über Guttannen ein weiteres mal an dem Ort vorbei. Bald darauf taucht er in den zweiten kürzeren Kehrtunnel ein und der Reisende sieht nach der Tunnelausfahrt das Hochtal bei Breitwald. Hier zweigt eine kurze Strecke zum Kieswerk bei Fadegg ab. Unser Zug jedoch strebt jetzt auf den mit 4,5% steilsten Streckenabschnitt einer weiteren Galerie entgegen .Es folgt nun eine moderne Stahlbetonbrücke über eine tief eingeschnitte Schlucht auf die zweite Ebene. Aus der linken Fensterreihe kann man mit viel Glück tief unten im Talboden die Aare erblicken.

Am langen Berghang entlang teils über hohe Sützmauern erreicht der Zug in einer leichten Linkskurve die Zwischenstation Handegg. Hier warten die durchfahrenden Fernzüge nur den Gegenverkehr ab, während die Grimselbahn die Strecke Innertkirchen – Oberwald und zurück bedient.Hier gibt es neben dem Gegengleis auch ein langes Gütergleis und ein stattliches Bahnhofs- gebäude. Die Grimselstrasse führt durch einen Tunnel zu dem Ort und dann weiter zur Passhöhe. Auch unsere Bahn verlässt Handegg und fährt in einen 6 km langen Scheiteltunnel um bei Gletsch auf die Strecke Realp – Oberwald zu gelangen.
Bei meiner Anlage ist dieses aber nur eine zweigleisige Abstellgruppe 0,85 m oberhalb von Innertkirchen.

Nun folgt eine Fotoreise auf meiner Grimselbahn.